Er fuhr uns mit dem Pedicap 90 Minuten durch das 'French Quarter', durch 'Marigny' und den 'Central Business District'. Wir wurden durch den "Amstrong-Park" gefahren, haben die Frenchmen Street gesehen und haben viel Nützliches erfahren.
Unsere Tour haben wir auf unseren eigenen Wunsch bei "Mother's Restaurant" beendet, denn hier wollten wir unbedingt das berühmte "Ferdi Special" probieren. Pünktlich zur Mittagszeit war das Restaurant proppevoll. Die Schlange der Mittagesser zog sich durch das gesamte Restaurant bis hinaus auf die Straße. Angestellt haben wir uns aber trotzdem. Und das haben wir auch nicht bereut. Das "Ferdi Special" ist der Wahnsinn. Es ist sowas von lecker.
Gut gestärkt haben wir so die 2. Hälfte des Tages in Angriff genommen. Von "Mother's Restaurant" aus sind wir an den Mississippi gegangen und an der Uferpromenade, dem so genannten 'Moon Walk', bis zum "Jackson Square" entlang gelaufen. Am "Jackson Square" haben wir der Touristeninformation auf der St. Ann Street einen Besuch erstattet. Für unseren morgigen Ausflugstag benötigen wir noch einige Informationen und außerdem haben wir das "Voodoo-Museum" und das "Pharmacy-Museum" gesucht. Nachdem wir alle Informationen zusammen hatten, waren wir bereit für etwas Kultur. Museumskultur! Allerdings wurde unser Enthusiasmus jäh gebremst, als wir vor der alten Apotheke standen. Anders als erwartet, war es sehr klein, eher winzig und aus unserer Sicht den Eintrittspreis nicht wert.

Auf zu unserem nächsten Ziel, dem French Market. Hier sind wir zwischen den Verkaufsstände hindurch geschlichen, haben "homemade limonade" getrunken, Nippes und qualitativ höherwertige handgemachte Souveniere und Schmuck bestaunt. Doch eigentlich sind wir hierher gekommen, weil man hier an den verschiedenen Imbissständen die tollsten Sachen essen kann. Hier wird das "Sumpfessen" angeboten und natürlich Cajun-Küche. Unser Kapitän vom "Shrimp Boat Trip" in Biloxi empfahl uns ja ausdrücklich den French Market und sagte uns, wir sollten so gut wie alles probieren und an jedem Stand nur eine Kleinigkeit essen. Hätten wir gern gemacht. Doch leider waren wir etwas zu spät am French Market und die ersten Stände schlossen bzw. bauten bereits ab. Also haben wir uns bei "N'awlins" die Karte geschnappt und einen sehr leckeren "Jumbo Shrimps im Cajun Style" Imbiss gegönnt.
Gut gestärkt vom leckeren Essen sind wir weiter in Richtung Frenchmen Street gegangen. Heute Abend wollten wir uns vom Jazz treiben lassen. Den Abend begann wir in einem der ungemütlicheren Lokale. Den Namen haben wir leider vergessen, aber die Musik war Klasse. Nachdem wir hier einige Zeit verbracht hatten, brachen wir wieder auf. Das nächste Ziel: "The Spotted Cat"! Was für ein Musikclub. Absolut kultig! Hier sind wir hängen geblieben. Die Band war echt der Hammer und das Flair vom Club? Hier passt einfach alles zusammen.
Doch auch Jazz macht hungrig. Und so sind wir noch einer weiteren Empfehlung nachgekommen und haben dem "Coop's Place" einen Besuch erstattet. Im völlig überfüllten Restaurant bekamen wir trotzdem ein halbwegs ruhiges Plätzchen für 2. Auch zu schon späterer Stunde scheinen die Restaurants noch gut besucht zu sein. Nach einem sehr leckerem und sehr scharfen Cajun Essen haben wir uns dann aber auf den Heimweg gemacht. Morgen wollen wir dann die Umgebung von New Orleans unsicher machen.
Hinweise
Allgemeines
Eine sehr schöne Website mit Tipps für New Orleans findet sich hier. Auf der Website findet sich alles Wissenswerte, dass für einen Besuch in New Orleans notwendig ist. Und das allerbeste, die Seite ist auf Deutsch
NOLA
Dieser Begriff begegnet einem sehr oft in New Orleans. NOLA steht für New Orleans, Louisiana (LA)
Pedicap-Tour
Ich bin auf der Suche nach "Things to do in New Orleans" auf die Pedicap-Tour gestoßen. Sie sind eine gute Alternative zu den Touren mit der Pferdekutsche. Klar Pferdekutschentouren gehören zu New Orleans, allerdings ist es schon eine ordentliche Quälerei für die Tiere. Wir hatten uns für die 90 minütige Photo Safari entschieden. Diese Tour ist sehr schön. Allerdings mangelte es uns an den ausgeschriebenen nützlichen Tipps zu den Einstellungen der Kamera, zur Belichtung und und und. Der Fahrer fuhr uns zwar zu allen erdenklich schönen Plätzen rund um das French Quarter und erzählte uns auch so einiges über New Orleans. Er gab uns Restaurant-Tipps für das Abendessen und empfahl uns den einen oder anderen Club für die abendliche musikalische Unterhaltung. Auch beendete er seine Tour an unserem favorisierten Endziel. Das war überhaupt kein Problem. Leider sind auf der Webseite keine Preise angegeben. Entscheidet man sich aber für eine Tour mit dem Pedicap, muss man eh vorher anrufen und kann den Preis gleich am Telefon erfragen. Die Safari-Tour kostete uns 90$ (Stand: September 2014)
Mother's Restaurant
Eine Institution in New Orleans! Hier muss man einfach gegessen haben. Das Restaurant selbst hat eher den Charme einer Imbissbude mit vielen Sitzgelegenheiten, aber das Essen ist Spitze. Betritt man das Restaurant, bekommt man gleich die Speisekarte in die Hand gedrückt und wird in der Schlange postiert. Nun hat man Zeit, Gedanken über das Essen zu machen, bis man an der Kasse angelangt ist. Vorbei an allerlei Leckereien, die im Tresen vor den Herden und Kochtöpfen, zu sehen sind, kann man sich so den einen oder anderen Überblick über die angebotenen Speisen verschaffen. An der Kasse wird bezahlt und man erhält seinen Bon inklusive einer Nummer. Nun sucht man sich eine Sitzgelegenheit und gibt der Bedienung seinen Bon. Diese bringt dann Essen und Trinken an den Tisch und man kann es einfach nur genießen. Reservierungen werden keine entgegen genommen!
Ferdi Special
eine Po'Boy-Kreation aus "Mother's Restaurant". Das Ferdi Special ist also ein Sandwich vollgepackt mit gebackenem Schinken, Roast Beef, Debris und Soße. Dabei ist 'Debris' das während des Garens in die Soße gefallene Roast Beef.
Pharmacy Museum
Ein winziges Museum im Erdgeschoss eines alten Hausen im French Quarter. Hier wird ein alter Apothekenschrank gezeigt, der wohl in Deutschland gebaut wurde. Gezeigt werden alte chirurgische Werkzeuge und man erfährt wohl einiges über Kräuterheilmittel. Der Eintrittspreis beträgt 5$/Person.
Voodoo Museum
Leider auch nur ein winziges Museum mit 3 kleinen und mit gesammelten Voodoozeugs vollgestellten Räumen. Die versprochenen Informationen zum Verstehen der Voodoo-Kultur erhält man nicht! Auch von außen ist das Museum eher unscheinbar. Auch hier kostet der Eintritt 5$/Person.
French Market
Diesen Markt sollte man unbedingt besuchen. Nicht wegen der Verkaufsstände und den dort angebotenen Waren, sondern wegen der vielen Imbissstände, den vielen Gaumenfreuden, dem Flohmarktflair. Hier können Aligatorwürste, Froschschenkel, Aligatorschaschlik, Eintopf mit Schnappschildkröte, Cajun Jambalaya probiert werden. Für weniger Experimentierfreudige gibt es aber auch frisches Seafood in den üblichen Formen wie Gumbo, PoBoy, Grilled & Fried gegessen werden.
The Spotted Cat Music Club
Ein Besuch dieses Clubs gehört unbedingt zu einem Besuch von New Orleans. Das muss man gesehen haben. Der Club befindet sich auf der Frenchman Street, der "Bourbon Street" der Einheimischen. Hier wird in gemütlicher Atmosphäre regelmäßig tolle Musik geboten. (Bei unserem Besuch spielte:"Meschiya Lake & The Little Big Horns")
Zu unserer Zeit in New Orleans hätte "The Spotted Cat" nach deutschem Baurecht wohl nicht mehr betreten werden dürfen. Das Gebäude war so baufällig, dass die Frontseite schon mit Pfosten abgestützt werden musste. Hoffentlich können sie das Gebäude erhalten, ansonsten verliert New Orleans wohl einen seiner besten Clubs.
Achtung!! Der Club nimmt keine Reservierungen entgegen und bezahlt werden kann hier nur mit Bargeld










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