18. Januar 2015

03.10.2014 - Pensachola Beach / Destin / Pensacola Beach

Gestern noch beschrien und heute ist es Tatsache. Über Nacht hat sich das Wetter wieder verschlechtert. So langsam bekommen wir das Gefühl, Pensacola Beach wäre uns nicht wohlgesonnen. Ständig lockt es uns mit schönem Wetter und kaum sind wir da, bricht der Regen aus. Und zum Frühstück? Da wandelt sich der Regen in ein verdammtes Gewitter. Der Himmel war rabenschwarz und die Palmen wurden nur so vom Wind gepeitscht. Fast wie ein Orkan. Während des gesamten Frühstücks goß es aus Eimern. Was ist hier nur bei einem Hurrikan los? Wir waren uns einig, auf diese Erfahrung können wir sehr gut verzichten. Doch was machen wir heute nur? Geplant hatten wir eigentlich nach Milton zu fahren. Hier wollten wir eigentlich eine Kajak-Tour auf dem Fluß machen und wären so den ganzen Tag unterwegs gewesen. Nach kurzem Check stellten wir aber fest, in Milton ist das Wetter genauso schlecht, wie in Pensacola Beach. Und Kajaken bei Gewitter? Nee, lieber nicht, wir hängen doch an unseren Leben. Nach einem ausgedehnten Frühstück entschlossen wir uns erneut nach Destin zum "Silver Sands Outlet" zu fahren und dem dortigen "Locker Room" noch einmal zu besuchen. Ronny hatte sich nun doch für den Kauf eines Packers Trikots entschieden. Also auf nach Destin. Da dies ja schon der 2. Besuch vom Outlet Center war, wussten wir dieses mal auch ganz genau, wo sich der "Locker Room" befindet und demnach wussten wir auch, wo wir parken mussten, damit der Fußweg nicht so weit ist (So langsam färbt die Fußgehfaulheit der Amis wohl ab). Nach einigem Hin und Her wanderte ein Trikot und ein weiteres Basecap der Green Bay Packers in die Einkaufstüte. Damit auch ich auf meine Shoppingkosten komme, besuchten wir im Anschluss noch "Michael's" und "Jo-Ann". Das war erfolglos aber erfahrungsreich. Für mich als Scrapperin war "Jo-Ann" der pure Reinfall. Da brauche ich nicht mehr hin. Auf dem Rückweg nach Pensacola Beach entdeckte ich noch einen Flohmarkt und bat Ronny dort anzuhalten. Und das hat sich ja mal gelohnt. Eine große Halle haben wir durchstöbert, haben 2 Nummernschilder und ein Werbeschild von Superman erstanden. Das ganze kostete uns 1 Stunde und 20$. Schnäppchen! Somit wurde der heutige Shoppingtag doch noch zum Erfolg, denn unsere Nummernschildsammlung wurde um ein Nummernschild aus Florida und eins aus Georgia erweitert.

Florida - Beach house
bunte Strandhäuser säumen die Straßen entlang der Golfküste
So langsam besserte sich auch das Wetter und wir fuhren wieder zurück nach Pensacola Beach. Im Hotel angekommen strahlte die Sonne auch wieder und wir sind noch ein wenig an den Strand gegangen.

Florida - beach house
bunte Strandhäuser säumen die Straßen entlang der Golfküste
Florida - beach house
bunte Strandhäuser säumen die Straßen entlang der Golfküste
Am Abend sind wir vor an die Seebrücke von Pensacola Beach gegangen. In der dortigen Strandbar haben wir uns ein kühles Bierchen gegönnt und haben einen Bilderbuch-Sonnenuntergang gesehen. Ausgerechnet heute hatten wir keine Kamera dabei und selbst das Telefon lag im Hotel. Also leider kein Photo vom perfekten Sonnenuntergang. Für unser Abendessen sollte heute "Crab's" sorgen. Wir hatten Appetit auf leckeres Seafood, doch leider stellten wir zu spät fest, dass "Crab's" dafür eher weniger geeignet ist. Trotzdem sind wir aber satt geworden.

Hinweise

Flohmärkte

die sogenannten "Fleamarkets" gibt es sehr häufig in den USA. Dabei gibt es aber Unterschiede zu unseren Flohmärkten. Wir lernten 2 verschieden Typen von Flohmärkten kennen. Der erste Typ entspricht eher unserem Verständnis von einem Flohmarkt. Jeder verkauft an seinem eigenen Stand seine eigenen Waren. Dabei kann der Flohmarkt im Freien oder in einer Halle stattfinden. Dann gibt es noch den 2. Typen von Flohmarkt. Auch dieser Flohmarkt findet in einer halle statt. Hier gibt es allerdings nur einen Verkäufer für alle Stände. Die Mieter der Stände kommen gelegentlich zu ihren Ständen, füllen sie mit neuen Waren auf oder dekorieren sie um und holen ihren Erlös für die verkauften Dinge ab. Man wandert also durch das gesamte Gebäude, schnappt sich die Dinge, seiner Begierde und geht dann ganz normal an die Kasse um zu bezahlen. Allerdings fällt hier das Handeln leider weg. Egal um welche Art von Flohmarkt es sich handelt, ein Besuch lohnt sich fast immer.

"Crab's"

ist eines der Restaurants in Pensacola Beach. Sie werben mit sehr gutem Seafood und liegen direkt am Strand. Wir entschieden uns für das Restaurant, weil wir gerne mal Blue Crabs essen wollten. Diese gibt es nur zum Abendessen und wir waren vieleicht zwischen 6 und 7 hier. Doch schon da waren die Blue Crabs ausverkauft. Wir entschieden uns dann für anderes Seafood. Dies kam aber leider völlig übergart auf unseren Tisch. Shrimps und Co waren völlig trocken und ließen sich kaum schälen. Hier haben wir während unseres gesamten Urlaubes am aller schlechtesten gegessen. Die Bedienung war auch eher unfreundlich und nicht sehr umgänglich. Dieses Restaurant können wir leider überhaupt nicht empfehlen.

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