18. Januar 2015

22.09.2014 - St. Augustine / Waycross / Stephen C. Foster State Park

Heute morgen um 6:30 Uhr haben wir uns mit Kaffee und Kamera ausgestattet und sind zum Sonnenaufgang an den Strand gegangen. Unser erster Sonnenaufgang an der Atlantikküste. Der Strand und die Seebrücke lieferten tolle Motive mit der aufgehenden Sonne im Hintergrund.Mit Meeresrauschen und blutrotem Himmel sind wir in den Tag gestartet. Das ist Urlaub ;)

St. Augustine Beach - Sonnenaufgang
St. Augustine Beach - Sonnenaufgang
Danach hieß es aber, Sachen packen. Heute verlassen wir die Atlantikküste in Richtung Georgia. Die nächsten Tage wollen wir in den "Okefenokee Swamps" verbringen. In den Sümpfen sind wir Selbstversorger. Daher müssen wir unseren ersten Stopp in einem Supermarkt machen. Können wir ja auch, Kühlbox und kostenlosem Eis sei Dank. In Jacksonville fanden wir einen Walmart und kauften Getränke, Burger und Fleisch.

Roadsign "Welcome to Georgia"
Roadsign "Welcome to Georgia"
Dann fuhren wir weiter nach Folkston. Hier wollten wir zum ersten Mal in den Sumpf, haben uns dann aber dagegen entschieden. Gründe dafür gab es gleich 2. Der erste: uns rannte die Zeit davon. Der zweite: Wir sollten Eintritt für den Park bezahlen, ohne genau zu wissen, was uns dort erwartet. Zugegeben, aus dem Reiseführer wussten wir schon was uns dort erwartete, aber trotzdem fanden wir es weniger schön. Zumal man sonst ja wenigstens bis zum Visitor Center fahren kann, sich dort einen Überblick verschafft und dann die Parkgebühr entrichtet. Egal. Wir haben also einen Happen gegessen, den Parkeingang in Folkston links liegen gelassen und sind weiter nach Waycross gefahren.

Okefenokee Swamp Park - Eingang Folkston
Okefenokee Swamp Park - Eingang Waycross
Hier gibt es die 2. Möglichkeit einen Eindruck von den Sümpfen zu bekommen. Der private Zugang kratzt zugegebener Maßen den "Okefenokee Swamp Park" nur an. Er ist aber trotzdem recht nett hergerichtet und irgendwie wirkt er auch sehr familiär. Das lag vielleicht aber auch an der Zeit zu der wir den Park besucht haben. Es war schon kurz nach Mittag und es war schon September. Vielleicht ist es in der Hochsaison etwas anders.

Okefenokee Swamp - Aligator
Okefenokee Swamp - Aligator
Okefenokee Swamp - Aligator
Okefenokee Swamp - Aligator
Im Park haben wir Aligatoren in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlichem Alter gesehen. Wir durften sogar einen Baby-Gator halten und haben eine Bootstour durch die Kanäle des Sumpfes gemacht. Das Wasser ist tatsächlich rostbraun und es stinkt nach Methan, wenn der Boden aufgewühlt wird.

Okefenokee Swamp - Mirror Lake
Okefenokee Swamp - Mirror Lake
Okefenokee Swamp - Babygator
Okefenokee Swamp - Babygator
Von einem Aussichtsturm aus konnten wir über den Baumkronen des Sumpfes seine ganze Größe bestaunen. Ein riesiges Gebiet, soweit das Auge reichte, Sumpf, Sumpf, Sumpf. Eine interessante Sache wurde uns noch über den Sumpf erzählt. Dort soll es sehr viele Schwarzbären geben. Gesehen haben wir keinen. Aber wir waren doch auch wegen den Alîgatoren im Sumpf.
Und dann kam schon wieder etwas Hektik auf. Schließlich war es schon später Nachmittag und wir mussten noch zum "Stephen C. Foster State Park" fahren. Erschwerend kam noch hinzu, dass die Anreise bis 17:00 Uhr erfolgen sollte. Gut, also rein ins Auto und etwas auf die Tube drücken. Alles lief gut und um viertel vor 5 waren wir im Visitor Center. Dort haben wir gleich noch den morgigen Ausflug in den Sumpf gebucht. Danach sind wir zu unserem Cottage gefahren.

Stephen C. Foster State Park - Cottage
Stephen C. Foster State Park - Cottage
Eine super Hütte mit kompletter Küche, einem Wohnbereich, Badezimmer und 2 Schlafzimmern, einer Veranda und einem Grill. Den haben wir auch gleich angeworfen und im Beisein von Weißwedelhirschen unser Abendessen gegrillt.

Grillen mit Weißwedelhirschen

Hinweise 

Okefenokee Swamp

Startet man, so wie wir, morgens in St. Augustine, so wird es im Sumpf sehr anstrengend. Um allen 3 Eingängen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, reicht die Zeit leider nicht aus. Es sei denn man startet noch vor Sonnenaufgang. Getränke und Anti-Mücken-Spray sind zwingend notwendig.

Okefenokee Swamp Park

Wie schon erwähnt, ist dieser Parkeingang privat. Unser Reiseführer verglich ihn mit einem kleinen Vergnügungspark. Das stimmt nicht ganz. Auf uns wirkte er eher familiär. Im Eintrittspreis von 25$/Person (Stand: September 2014) war eine Bootstour durch den Sumpf, eine Sumpftour mit einer Tschutschubahn und ein Vortrag über die Sumpfbewohner inbegriffen. Hinzu kamen die Aligatoren, die auf den Wiesen lagen, für die aber keine Daseinsgarantie gegeben wird ;). Hier reichte der normale Mückenschutz nicht aus. Zu unserer Zeit war gerade die Saison der Gelbfliegen. Diese beißen sich ins Fleisch und saugen Blut aus den Beißstellen. Unschön :(.

Stephen C. Foster State Park

Er liegt im Okefenokee Swamp. Hier gibt es Cottages, Zeltplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Es gibt Picknickplätze, Grillplätze und Wanderwege. Und es werden Bootstouren in den Sumpf angeboten. Außerdem besteht die Möglichkeit Kanus auszuleihen. So kann man eigene Paddeltouren in den Sumpf machen. Aber immer schön dran denken, hier wohnen Aligatoren. Unser Cottage haben wir bereits im März gebucht. Scheinbar wäre das aber nicht notwendig gewesen, denn im September ist der Park nur spärlich besucht. Zumindest als wir dort waren. Die Cottages sind sehr gut eingerichtet und mit allem Notwendigen ausgestattet. Die Veranda ist mit Fliegengitter eingezäunt und verfügt über Schaukelstühle und einen Ventilator. Seine Verpflegung allerdings muss man schon auf dem Weg in den Park besorgen. Im Park selbst gibt es im Visitor Center nur Notrationen. Die letzte Einkaufsmöglichkeit findet man in Fargo und das liegt 17 Meilen vom Parkeingang entfernt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen