Heute Morgen, noch vor Sonnenaufgang hieß es für uns bereits: "Guten Morgen Savannah". Jetlag und reges Treiben auf dem Fluß haben dafür gesorgt. Nun, ich habe die Zeit bis zum Sonnenaufgang noch für ein paar Recherchen genutzt. Schließlich musste ich mich noch um eine Unterkunft an unserem nächsten Stopp in Florida kümmern.
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| Savannah River bei Nacht |
Kurz vor Sonnenaufgang fuhr auch noch ein riesengroßes Containerschiff auf dem Fluß in den Hafen von Savannah. Und mit riesig meine ich auch riesig. Ihr seht also, trotz zeitigem Aufstehen, zog keine Langeweile auf. Als der Hunger uns vor die Tür trieb, war es aber bereits 8 Uhr. Im "Rocks on River" haben wir uns auf ein Frühstück eingelassen. Das war eine sehr gute Wahl, denn hier gab es neben den üblichen Frühstücksangeboten auch ein paar typische Südstaaten-Gerichte. Wir entschieden uns für "Waffeln mit chrispy Chicken" ( einer Art "Midnight Train") und für einen "Southener" (eine Scheibe Brot mit Rührei, Kartoffeln und einer dicken Wurstsoße). Im Anschluss an dieses leckere Frühstück sind wir gut gestärkt und gut gelaunt zu unserer Savannah- Erkundungstour aufgebrochen.
Doch vorher mussten wir uns noch dringend um einen anderen Parkplatz für unseren Wagen kümmern. Zwar hatten wir unser Auto bereits von der "Loading Zone" auf einen Parkplatz mit Parkuhr gestellt, doch durften wir hier nur 2 Stunden stehen bleiben. Zu allem Überfluss war das Parkhaus schräg gegenüber auch noch voll. Aber alles gar kein Problem, die Stadt weiß über die Parksituation Bescheid und hat reagiert. Es gibt einen Tagespass in Savannah, der einem gegen eine Gebühr erlaubt, auf fast allen Parkplätzen mit Parkuhr zu stehen. Das haben wir genutzt und waren die Parkplatzsorge schnell los.
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| Cablecar auf der River Street |
Wir starteten unseren Fußmarsch durch Savannah auf der Riverstreet. Wir haben dort einen Startpunkt für die spätere "Old Savannah Tour" gefunden und uns bereits am Morgen für ein Restaurant für das Abendessen entschieden. Ansonsten hatte die Riversreet morgens eher wenig zu bieten. Am "Waving Girl", wir wären beinahe daran vorbei gelaufen, haben wir die Riverstreet verlassen.
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| Pause im Georgia Style |
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| Olde Harbour Inn am Factors Walk |
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Über den Factors Walk sind wir wieder zurück zum Hotel gelaufen um von dort aus entlang der West Bay Street bis zur Montgomery Street zu laufen.
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| Savannah City Hall |
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| Cotton Exchange Building |
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An dieser Kreuzung sind wir in den "Historic District" eingebogen. Vorbei an der "First African Baptist Church" sind wir zwischen den ersten Squares den "City Market" entlang geschlendert. An der "Bull Street" sind wir in diese abgebogen und bis hinunter zum "Forsyth Park" gelaufen. Ständig begleitet von alten Häusern, schön angelegten Squares und Bäumen behangen mit spanischem Moos. Am
"Forsyth Park" haben wir umgedreht und sind auf der "Bull Street" zurück bis zu "Gryphon" gelaufen. Dort sollte es das leckere "Pimento Cheese Sandwich" geben. Doch leider hatten sie es von der Karte genommen. Nach unserem Lunch haben wir uns die "Jones Street" angesehen. "Southern Living" zeichnete sie als eine der schönsten Straßen in Amerika aus. Und das nicht umsonst. Ein sehr schöner Ort.
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| Jones Street |
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| Jones Street |
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Nachdem wir hier und da noch etwas herum geschlendert sind, kehrten wir zurück zur "Riverstreet". Hier haben wir uns in einen der Trolley's der "
Old Savannah Tour" gesetzt. Dadurch konnten wir noch ein paar andere schöne Stellen von Savannah sehen. Zugegebener Maßen waren wir schon leicht fußmüde. im Anschluss an die Tour waren wir hungrig genug um zum Abendessen zu gehen. Schon morgens hatten wir uns die "
Shrimp Factory" ausgesucht und uns einen Platz für das Abendessen reserviert. Im Angebot waren Austern und Schneekrabben und das haben wir doch gleich mal genutzt um die ersten Austern zu probieren. Roh natürlich und wir haben uns ersteinmal für 6 Stück entschieden. Man weiß ja nie! Aber sie waren köstlich! Zum Hauptgang gab es natürlich weiteres Seafood. Leider konnten wir nach dem Essen nicht die "Riverstreet" im Dunkeln entlang schlendern, denn es regnete ziemlich stark. Wir konnten uns gerade noch halbwegs trocken ins
"Tubby's" retten um dort unseren Tag, gemütlich bei einem Bier, ausklingen zu lassen.
Hinweise
Savannah Visitor Parking
Hier kann man sich den Parkausweis gegen eine Gebühr von 7$ für 24h und 12$ für 48h (Stand 20014) abholen. Erhalten kann man den Parkausweis im Visitor Center (301 Martin Luther King Jr. Boulevard oder im "Mobility and Parking Services Office" (100 East Bryan Street. Es gibt wohl auch einige Hotels oder Inns, die dieses Parausweis verkaufen dürfen. Wir haben unseren Ausweis im
"Mobility and Parking Services Office" geholt, denn es liegt in der Nähe vom "Riverstreet Inn"
"Dot" farefree transportation
Ist ein von der Stadt Savannah eingerichteter kostenloser Fahrdienst, der die Touristen umherfährt. Er verkehrt im Historic District und beinhaltet den Shuttlebus, die Straßenbahn auf der Riverstreet und die Fähre. Allerdings benötigt jemand mit 2 gesunden Beinen und Füßen diesen Service nicht. In Savannah kann man alles Sehenswerte zu Fuß erreichen. Schließlich macht gerade das ja Savannah aus 😉
Auch ohne "Pimento Cheese Sandwich" ein sehr schönes Restaurant. Es ist im Stil einer Bibliothek eingerichtet. Rundherum stehen Regale mit Büchern und es gibt Sofaecken, wo man gemütlich einen Kaffee oder Tee genießen kann. Zum Lunch werden sehr leckere Sandwiches angeboten.
Eine sehr schöne Idee um den Touristen das historische Savannah mit all seiner Geschichte näher zu bringen. Von Piraten über Sklaven bis hin zu Forest Gump, alles wird beleuchtet. Doch das Ganze hat einen Haken. Die Fahrer haben einen sehr ausgeprägten Südstaatenakzent. Scheinbar wird er sogar für die Touristen noch verstärkt. Das mag zwar den "Amis" gefallen, allerdings sorgt er bei ausländischen Touristen eher für Unbehagen. Ganz ehrlich, wir haben vielleicht 10% verstanden. Das machte die Tour zu einem weniger schönen Erlebnis.
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