Es ist so weit. Der Südstaatenurlaub fängt heute an. Ersteinmal läuft es wie an jeden anderem Tag auch. Wir stehen zeitig auf. Klar unser Flieger startet erst um halb 11, aber sicher ist sicher und wir sind lieber früher als später am Flughafen. Am Schalter der Lufthansa war noch gar nichts los und unser Gepäck verließ uns schneller als erwartet. Auch an der Sicherheitskontrolle ging es verdammt schnell und so hatten wir noch genügend Zeit für Kaffee und Lesen. Und dann startete endlich unser Flieger nach Atlanta.
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| Flugroute |
Der Flug war ziemlich ruhig, das Essen okay, nur geschlafen haben wir mal wieder nicht. In Atlanta angekommen, haben wir ziemlich gestaunt. Es gibt mittlerweile Automaten für die Einreise. Dank dieser Automaten geht die Einreise viel schneller. Und zwar so schnell, dass noch nicht einmal unser Gepäck bereit war. Also warteten wir dieses Mal nicht bei der Einreise, sondern am Gepäckband. Und das sehr lange. Nachdem es endlich da war, haben wir uns den Shuttlebus zu den Vermietstationen gesucht.
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| Atlanta - Hartsfield-Jackson International Airport |
Zu diesem Zeitpunkt lagen wir auch noch super im Zeitplan, denn schließlich wollten/mussten wir noch nach Savannah. Dann der Schock in der Vermietstation. Eine riesige Schlange. Die Leute von Alamo haben sich zwar extrem beeilt, doch bis wir endlich in unserem Auto saßen, lagen wir schon eine halbe Stunde hinter unserem Zeitplan. Und dann zeigte das Navigationsgerät auch noch 4 Stunden Fahrzeit bis zu unserem Hotel in Savannah an. Gut, das konnten wir eh nicht mehr ändern. Also los. Kaum hatten wir das Flughafengelände verlassen und die Interstate erreicht, standen wir im Stau. Rushhour! So langsam aber sicher wurde ich unruhig. Zwar hatte ich vorher noch auf der Website vom Hotel nachgelesen, aber nichts zu den Check-in Zeiten gefunden. Würden wir noch rechtzeitig in Savannah ankommen? Die Fahrt war recht anstrengend und so richtig was zu sehen gab es unterwegs auch nichts. Da wir beide im Flieger mal wieder nicht geschlafen hatten und wir schon fast 24 Stunden wach waren, suchte uns recht schnell die Müdigkeit auf. Hinzu kam, dass es recht schnell dunkel wurde. Mit jeder Meile wurde es anstrengender. Zwischendrin mussten wir eine Pause machen. Wir hatten Hunger und Ronny drohte am Steuer einzuschlafen. Also runter von der Interstate und rein zu McDonalds. Die Pause tat gut und so schafften wir auch noch den Rest unserer Fahrt nach Savannah. Das Hotel, wir hatten im "Riverstreet Inn" reserviert, haben wir super schnell gefunden. GPS sei Dank! Und die Rezeption war auch noch besetzt. Wir durften die Nacht direkt in der "Loading Zone" vom Hotel parken. Dadurch waren unsere Sachen sehr schnell im Zimmer verstaut. Zum Abschluss des ersten Tages sind wir auch gleich noch auf die Riverstreet gegangen. Etwas zu Essen haben wir im Restaurant gleich neben dem Hotel nichts mehr bekommen. Die Küche war schon geschlossen. Aber der Barkeeper hatte Mitleid mit uns und schenkte uns kurz vor seinem sicherlich verdienten Feierabend noch 2 Bier aus.
Hinweise
Einreiseautomaten
Wer ESTA hat und nach der Antragstellung von ESTA seinen Reisepass nicht erneuern musste, der darf die Einreiseformalitäten am Automaten durchführen. Der Automat macht ein Foto und nimmt die Fingerabdrücke der rechten Hand. Hat man zusätzlich noch die gestellten Fragen beantwortet, erhält man zum Abschluss einen Ausdruck. Damit geht man zum Imigration-Officer, der kontrolliert noch einmal schnell und gibt den ersehnten Stempel in den Reisepass. Fertig!
Vermietstation für Mietwagen
Vom International Terminal bis zu den Vermietstationen fährt man ca. 20 Minuten mit dem Shuttlebus.
Die Wartezeit in der Vermietstation sollte nicht unterschätzt werden. Atlanta ist nun mal die Drehscheibe in den USA.
Mietwagen von Alamo
Ein Navigationsgerät (GPS) sollte unbedingt bei der Buchung mit bestellt werden und muss dann vor Ort bezahlt werden
Selbstverständlich hatten wir die erweiterte Haftpflichtversicherung mit gebucht. Diese tritt aber wohl nur für Materialschäden ein. Für Personenschäden sollte/kann vor Ort eine weitere Versicherung abgeschlossen werden
Ein zusätzlicher Fahrer kostet jeden Tag extra Geld und muss vor Ort bezahlt werden. Es sollte sich sehr gut überlegt werden, ob man einen zusätzlichen Fahrer braucht. Wir haben keinen genommen und es im Nachhinein bereut. Sicherlich denkt sich jetzt der Eine oder Andere, es reicht doch einen Fahrer anzugeben und der andere fährt trotzdem. Haben wir auch erst gedacht. Doch wollten wir dann im Ernstfall nicht auf Englisch über Versicherungs- bzw. Vertragsrecht diskutieren und das auch noch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
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