15. August 2014

16.08.2012 - Cantwell / Denali

Heute ist Denali Tag. Um 6:15 war für uns die Nacht zu Ende. Jetlag!
Doch gerade heute passt das hervorragend. Eine Wanderung steht auf dem Plan. Doch vorher müssen wir erst noch zum Denali Nationalpark aufbrechen. Nach einem kurzen Frühstück sollte es losgehen.  Am Denali angekommen, haben wir uns erst einmal angemeldet. Von Deutschland aus hatte ich (Yvonne) schon mal den Stellplatz auf dem Teklanika Campground reserviert. Anschließend sind wir zu unserer Wanderung aufgebrochen. Entschieden hatten wir uns für den "Mt. Healy Overlook Trail". Hätten wir (ich) mal lieber besser die Trailbeschreibung richtig gelesen. 7,3 km klang jetzt eher nach einer kleinen Wanderung. Aber es galt auch 500 Höhenmeter mit Steigungen von bis zu 25% zu überwinden. Nach 3.5h sind wir oben angekommen und der Ausblick hat für die Strapazen entschädigt.

Mt. Healy
Blick in den Denali Nationalpark
Nachdem wir wieder unten waren, sind wir in Richtung Teklanika Campground aufgebrochen. 29 Meilen Fahrt in das Innere des Denali Nationalparks. Tiere haben wir unterwegs leider keine gesehen.
Als wir auf dem Campground angekommen sind, schien noch immer die Sonne. Also haben wir unsere Campingstühle aus dem Wohnmobil geholt und ein Lagerfeuer angezündet.

Relaxen in der Wildnis auf dem Teklanika Campground
Das erste Lagerfeuer in Alaska
Jetzt hieß es nur noch Idylle, Einöde und Natur genießen. Hier draußen gab es außer uns und den anderen Campgroundbewohnern nichts mehr. Kein fließend Wasser, kein Strom. Naja im Wohnmobil schon.
Um 19:30 haben wir noch die Abendvorstellung von Ranger Bob besucht. Er hat uns die Karibus und ihre Lebensart auf eine sehr interessante und interaktive Art und Weise näher gebracht.

Hinweise:

Campgrounds im Denali National Park

Wir haben uns für den Teklanika Campground entschieden. Eine weise Entscheidung, denn hier herrscht absolute Ruhe. Außerdem hält der Shuttlebus der Denali Tour am Teklanika. Eine zeitige Reservierung ist allerdings erforderlich. Gerade in der Hochsaison sind die Plätze schnell weg. Es müssen mindestens 3 Übernachtungen genommen werden. Auch während unseres Aufenthaltes war der Campground restlos ausgebucht.

Rangerprogramm

Das Abendprogramm der Ranger sollte unbedingt genutzt werden. Sie reden sehr deutlich, sodass man das Meiste recht gut verstehen kann. Die Themen wechseln ständig.


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