Heute morgen sind wir mit dem Taxi zur Vermietstation gefahren, um unser Wohnmobil abzuholen. Gebucht hat das
Canusa für uns. Wir brauchten nur noch zu
Cruise America gefahren und haben den Papierkram erledigt. Einen Lehrfilm gab es auch noch und zwar in Deutsch.
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| Unser Wohnmobil ein C24. Wir tauften es auf "das Biest" |
Nach dem Pickup sind wir gleich nebenan zu CARRS gefahren um Verpflegung einzukaufen. Dort haben wir eine halbe Ewigkeit verbracht. Gegen 1:00 Uhr nachmittags sind wir dann endlich in Richtung Denali aufgebrochen. Kurz vor Wasilla sind wir aber noch in Richtung Palmer abgebogen. Dort wollten wir unbedingt die
Moschusochsen ansehen. Zwar nicht in freier Wildbahn aber immerhin. Leider war die geführte Tour über die Farm nicht so interessant, wie erwartet. Und wegen der Paarungszeit und einem sehr agressiven Bullen haben wir die ausgewachsenen Exemplare nur kurz gesehen.
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| Moschusochse |
Danach sind wir wieder in Richtung Wasilla aufgebrochen. Einen kurzen Stopp haben wir noch an einem ehemaligen Goldgräbergebiet gemacht. Dort konnte man die immensen Ausmaße des Goldrausches und die gewaltigen Eingriffe in die Natur sehen.
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| ehemalige Goldgräberstätte in der Nähe von Palmer |
Und dann kam die unendlich lange Fahrt in Richtung Denali. Stundenlang sind wir den Highway 3 nach Norden entlang gefahren. Irgendwann hinter Wasilla verließ uns dann auch noch das Radio. Wenigstens hatten wir noch Handynetz. Um halb 8 abends sind wir endlich in Cantwell auf dem
Campground angekommen. Nach einem netten Plausch mit der Vermieterin, Nudeln mit Tomatensoße und einem
Alaskan Amber ging es ab ins Bett. Unsere erste Nacht in einem Wohnmobil.
Hinweise:
Wohnmobil + Ausstattung
Zusätzlich zum Wohnmobil sollte man in der Vermietstation auch Campingstühle mieten. Ohne die, kann man nur schlecht am Feuer sitzen, denn nicht auf jedem Campground gibt es Campingbänke.
Braucht man Toilettenpapier, Küchentücher, Gewürze, Kaffee oder ähnliches, so kann man dies bereits in der Vermietstation kostenlos ergattern. Es gibt ein Regal in dem andere Wohnmobiler ihre Reste für die Nächsten hinterlegen. Ein Blick ins Regal lohnt sich auf jeden Fall.
Kartenmaterial
Man braucht in Alaska eigentlich keine Straßenkarte und schon gar kein Navigationsgerät. Für die größeren Ortschaften bzw. die einzelnen Verwaltungsbezirke gibt es in der Vermietstation kostenloses Infomaterial. Das enthält auch immer kleine Karten. Uns haben diese Karten völlig ausgereicht. Für mehr gibt es das Internet. Das kann man kostenlos bei McDonalds, Safeway, Starbucks... nutzen.
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