16. Oktober 2013

25.08.2013 Delta Junction / Northpole / Fairbanks

Was für eine Nacht. Um 3 Uhr morgens klingelte der Wecker. Zur Erinnerung, wir hatten den Wecker gestellt um die "Polar Lights" zu sehen. Doch Pustekuchen. Es war zwar eine sternenklare Nacht, doch "Polar Lights" haben wir leider nicht gesehen. Aber dafür haben wir gefroren und zwar sowas von gefroren. 1,3°C im Wohnmobil! Beim Aufstehen hatten wir dann schon 4,1°C. Immer noch kalt, aber schon etwas wärmer. Also Heizung an und Kaffee kochen. Den Kaffee haben wir dann aber lieber draußen am See getrunken. Warum? Draußen war es wärmer als im Wohnmobil. Die Sonne schien bereits. Nach dem Morgenkaffee sind wir auch gleich aufgebrochen. Heute wollten wir bis nach Fairbanks fahren und dort am Nachmittag noch ein wenig Kultur einlegen. Auf dem Weg nach Fairbanks haben wieder 2 Elche die Straße überquert.

Beautiful Alaska
In Northpole haben wir beim Weihnachtsmann gestoppt. Den wohl allergrößten Kitschladen der Welt, dem Santa Claus House, haben wir ebenfalls besucht. Gerne hätten wir ein paar original amerikanische Zuckerstangen für den Weihnachtsbaum gekauft, doch es gab alles, aber keine Zuckerstangen als Baumschmuck. Nicht einmal eine ordentliche Schneekugel hatten sie im Angebot. Also haben wir noch ein paar der weihnachtlichen Straßennamen photografiert und sind dann weiter nach Fairbanks gefahren.

zu Gast beim Weihnachtsmann
In Fairbanks angekommen, galt unser 1. Stop am geplanten Kulturtag dem "Pioneer Park". Was für ein Reinfall. Groß angekündigt und in unseren Augen sehr schlecht abgeschnitten. Selbstverständlich ist es ein Themenpark. Allerdings kostet er keinen Eintritt und da liegt schon das Problem. Die "Attraktionen" des Parks halten sich in Grenzen. Der alte Eisenbahnwagon der Alaska Railroad besteht nur noch aus der Außenhaut. Innen ist er bis auf den Teppich und einigen Lampen völlig ausgeschlachtet. Das Riverboot "Nenana" haben wir vorsichtshalber nur von außen betrachtet. Das Pioneer Air Museum war schon sehr speziell, aber wir haben es uns trotzdem angesehen. Für kleinere Kinder mag das alles interessant sein. Es gibt ein Karussel, Minigolf kann gespielt werden und eine Tschutschubahn fährt ebenfalls. Die Goldrushtown besteht zwar aus den alten Hütten, gefüllt sind diese aber mit diversen Souvenierläden. Also wem es gefällt, der kann dorthin einen Abstecher machen. Uns hat es nicht gefallen.
Als nächstes stand die "University of Alaska" (UAF) auf unserem Programm. Wir sind zum Georgeson Botanical Garden gefahren um uns dort die riesigen Kohlköpfe anzusehen und uns ein wenig durch die Kräuter und Beeren zu probieren.

Riesengemüse in Fairbanks
Das wächst in Alaska

Im Anschluss daran hatten wir noch genügend Zeit und so sind wir noch zum "Museum of the North" auf dem Campus der UAF gefahren. Der prämierte Film "Dynamic Aurora" über die "Polar Lights" ist sehr zu empfehlen.

Am späten Nachmittag sind wir dann auf den "River's Edge RV Park" gefahren. Wir brauchten Strom, frisches Wasser und Internet. Wir hatten Glück, denn wir bekamen sogar noch einen Platz am Fluss. Den heutigen Kulturtag haben wir abends im "Chena's Alaskan Grill" bei köstlichen Blueberry-Margeritas und leckeren Pork Chops ausklingen lassen.

Hinweise:

Pioneer Park Fairbanks
Unbedingt die Öffnungszeiten beachten! Sämtliche "Attraktionen" öffnen erst 12 Uhr Mittags
Vorher ist im ohnehin schon öden Park nur auf dem Spielplatz etwas los. Der Parkplatz vor dem Pioneer Park ist für Wohnmobile geeignet und kann auch als Übernachtungsmöglichkeit genutzt werden.

Georgeson Botanical Garden
Der Eintritt kostet eigentlich gar nichts. Allerdings wird um einen Unkostenbeitrag von 5$ pro Person gebeten.

Museum of the North
Wer das Museum nicht besuchen möchte, aber auf die angebotenen Filme nicht verzichten mag, der kann für den Preis von 5$ alle Filme ansehen. An der Info im Eingangsbereich einfach nachfragen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen