18. September 2013

20.08.2013 Anchorage - Valdez

So, heute gibt es so einiges zu berichten, denn heute haben wir unser Wohnmobil abgeholt. Aber fangen wir von vorn an. 7:30 Uhr hatten wir ausgeschlafen. Nachdem wir die Klamotten mal wieder alle in den Rucksäcken verteilt hatten, waren wir "frühstücken". Wir waren etwas spät dran, also entschieden wir uns für das kontinentale Frühstück. Eine Fehlentscheidung, denn für Wurstesser war gar nichts dabei. Also eben nur Kaffee. Und dann ging es per Taxi zum Verleih von Cruise America. Und Dank "Early Bird" auch noch ganz umsonst. Das Wohnmobil selbst haben wir diesmal nicht bei Canusa sondern bei Trans Amerika Reisen gebucht. Trans Amerika Reisen war um einiges günstiger, es gab im Februar immer noch Frühbucherrabatt und das gewünschte C19 war ebenfalls im Februar noch buchbar. Bei Cruise America haben wir uns noch einmal den Film über das Wohnmobil angesehen. Besonders den Teil mit der Entleerung der Ab- und Schmutzwassertanks. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, haben wir unser kleines, aber feines C19 bezogen. Gegenüber dem letzten Jahr eine große Umstellung, denn das C19 ist um einiges kleiner als ein C25. Aber für uns 2 völlig ausreichend. Die mitgebuchten Ausrüstungskits haben wir gleich in den Schränken verstaut und unsere Sachen aus den Rucksäcken ebenfalls. Selbst die Schränke waren ausreichend. Als nächstes mussten wir Einkaufen. Also rein ins Wohnmobil und rüber zu Safeway. Die Kundenkarte aus dem letzten Jahr hatten wir ja aufgehoben und somit waren uns die "Rabatte" sicher. Nach einem zweistündigem Einkauf hatten wir alle Vorräte inklusive Feuerholz zusammen. Noch schnell alles im Wohnmobil verstaut, vollgetankt und wir konnten gegen frühen Nachmittag in Richtung Valdez aufbrechen. Unterwegs gab es nicht so viel zu sehen, außer natürlich die Landschaft ;).

Irgendwo zwischen Glennallen und Valdez
Kaum hatten wir Glennallen hinter uns gelassen, begann der Regen. Der ganze weitere Weg bis Valdez: Regen, Regen, Regen. Vom Thompson Pass haben wir so gut wie gar nichts gesehen. Leider konnten wir den angepriesenen wunderbaren Ausblick bei der Fahrt vom Thompson Pass bis Valdez zwecks Regen ebenfalls nicht genießen. Im "Keystone Canyon" haben wir aber trotzdem einen Fotostopp bei den Bridal Veil Falls und dem Horsetail Fall gemacht.

Bridal Veil Falls Alaska
Einer der Bridal Veil Falls
Am ausgewiesenen Lachslaichplatz kurz vor Valdez haben wir uns über eine große Menschenmenge gewundert, sind langsam vorbei gefahren und haben kurz dahinter umgedreht. Grund hierfür war, neben dem natürlichen Herdentrieb, ein Schwarzbär im Flussbett. Unser erster. Er hat sich einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser geholt und gefressen. Erstaunlich war, wie "klein" Schwarzbären gegenüber den Braunbären sind.

Black Bear in Valdez
Schwarzbär in Valdez
In Valdez haben wir auf dem Campground unserer Wahl leider keinen Platz mehr bekommen. Zum Glück gab es noch Alternativen, denn ganz Valdez war "packed with salmons", also voll mit Lachsfischern auf der Jagd nach dem Silberlachs. Und wir brauchten schon wegen dem für morgen gebuchten Ausflug einen Stellplatz in Valdez. Auf dem Bayside R.V. Park haben wir unser "Miniwohnmobil" abstellen können. Ziemlich spät haben wir noch unseren käuflich erworbenen fangfrischen Lachs zubereitet und gegessen. Danach noch schnell abgewaschen und ab in die Koje.

Hinweise: 
     Wohnmobil:
  • Hier gilt: wer eher bucht, hat die größere Auswahl. 
  • Für 2 Leute reicht ein C19 allemal aus. Es ist genügend Platz. Nur für unsere geliehenen Campingstühle haben wir keinen Stauraum gefunden. Die mussten wir unter dem Tisch platzieren.
  • Auf Küchenkit achten. Somit geht man sicher, genügend Geschirr, Töpfe und Besteck zu haben
  • Auch auf das Personal Kit, mit Schlafdecken, Kopfkissen, Handtüchern usw., sollte ebenfalls nicht verzichtet werden.  
     Safeway:
  • Am Service Point eine Kundenkarte ausstellen lassen. Das spart etwas Geld an der Kasse 
     Valdez: 
  • Am Besten vorher im Internet schon einmal Informationen zum Salmon Run einholen und dann ggf. den gewünschten Campground reservieren. Sonst kann es passieren, dass keine Plätze mehr frei sind.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen