Heute haben wir es ja sowas von ruhig angehen lassen. Die ganze Zeit, seit unsere Ankunft in Alaska, sind wir jeden Tag zeitig aufgestanden. Aber nicht heute. Heute haben wir ausgeschlafen. Geplant ist für heute eigentlich nichts. Dieser Tag zählt noch als ein Reservetag vom Hallo Bay Bear Camp (es hätte ja sein können, dass wir im Camp festhängen). Was wir heute anstellen wollten, musste also beim Frühstück entschieden werden. Und das haben wir getan. Leider neigt sich auch unser Urlaub dem Ende entgegen und so entschieden wir uns, so langsam in Richtung Anchorage aufzubrechen.
Nach einem ausgedehnten Frühstück sind wir aufgebrochen.
Ein Stopp bei Safeway war auch noch zwingend notwendig, wir brauchten dringend "After Bite". Die Mücken von Katmai hatten ganz schön zugeschlagen.
In Sterling, direkt am Sterling Highway haben wir bei einem
Holzkünstler gestoppt. Ich (Yvonne) hatte ihn schon auf den Weg nach Homer entdeckt, und beschlossen, auf dem Heimweg dort anzuhalten. Als Andenken an unsere Reise wollten wir beide gern einen Holzbären. Die Auswahl war riesig, aber für eine Auftragsarbeit reichte die Zeit nicht aus. Zum Glück hatten sie aber noch einen fertigen Bären in der richtigen Größe. Schließlich darf er nicht zu schwer sein und muss in den Rucksack passen. Et voilá, hier haben wir einen gefunden!
Nachdem wir noch einen netten Plausch mit dem Kettensägenmann und seiner Frau hatten, fuhren wir weiter. Erstaunlich, was der Mann so alles mit seiner Kettensäge für Kunstwerke erzeugt. Und seine Frau, ein echtes Verkaufstalent.
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| Salmon Run |
An der Seward Highway Junction haben wir noch einmal einen Salmon Run beobachtet. Da wir am Morgen beschlossen hatten, unsere vorletzte Nacht am Turnagain Arm zu verbringen, fuhren wir weiter nach Hope. Hope selbst ist ja ein nettes Städtchen, aber der Campground in der Stadt ist grausam. Nachdem wir ein Ründchen durch die Stadt gedreht hatten, fuhren wir also weiter nach Westen. Bis an das Ende der Straße, auf den "
Porcupine Campground"
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| End of the road, Kenai Peninsula, Alaska |
Stachelschweine gab es tagsüber dort keine. Wir haben uns also ein schönes Plätzchen gesucht und unser letztes Lagerfeuer in Alaska abgemacht. Bei einem Bierchen und einem guten Buch haben wir das Feuer und die Ruhe genossen. Ein weiterer relaxter Tag in Alaska.
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