Das Office und den Piloten hat es gefreut, denn so konnten sie außer der Post auch noch ein paar andere wichtige Dinge mit ins "Bear Camp" nehmen. Schließlich kommen alle Sachen ins und aus dem Camp nur per Buschflugzeug dort hin bzw. von dort weg.
Nach kurzer Wartezeit und einigen Informationen zum "Bearviewing" und zum "Katmai National Park" wurden wir zum Flugplatz von Homer gefahren. Dort wartete bereits unser Buschflugzeug nach "Hallo Bay".
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| Buschflugzeug, Homer, Alaska |
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| "Hallo Bay Bear Camp", Hallo Bay, Katmai, Alaska |
Nach knapp 1 Meile und ein paar Erklärungen von Brad, dem Camp Manager war er plötzlich da, der erste Küstenbraunbär. Ein ganz großer Moment. Direkt vor uns im Flußbett fischte er nach Lachs.
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| Küstenbraunbär, Katmai, Alaska |
Insgesamt waren wir 7 Stunden in der Wildnis unterwegs. Es ging durch hohes Gras, durch Schlamm, durch Bärenscheiße und durch Wasser. Unsere ständigen Begleiter waren die Mücken und der Regen. Doch das ließ uns kalt. In der ganzen Zeit haben wir 5 oder 6 verschiedene Bären gesehen. Mal mehr mal weniger nah. Alle haben sich nicht von uns bedroht gefühlt und sind ihrem Drang der Nahrungsaufnahme nachgegangen. Die Silberlachse waren reichlich vorhanden.
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Hinweise:
Hallo Bay Bear Camp
Dieses Camp ist kein Vergleich zu Brooks Lodge. Das Camp ist ein richtiges Camp, mit Expeditionszelten und Pritschen, Plumsklo und einer Dusche. Hier ist alles sehr einfach. Aber es fehlt eigentlich an Nichts. Nachts kommen die Bären manchmal ins Camp um zu schlafen. Essen in den Zelten lagern, ist streng verboten. Das Team ist unglaublich nett. Für die Ausflüge in die Wildnis braucht man: warme Kleidung, Regensachen. Gummistiefel werden gestellt, Mückenspray sollte unbedingt dabei sein, doch nicht nur in kleinen Mengen. Möglichkeiten um leere Akkus wieder aufzuladen, gibt es auch. In den Zelten gibt es Pritschen mit dicken Schlafsäcken, eine Heizmöglichkeit, eine tragbare Lampe und eine Waschgelegenheit. Alles in Allem eine zweckmäßige Ausstattung. Achso und eine Kiste zur trockenen Lagerung der Kamera gibt es auch.
Man kann unterschiedlich viel Zeit in dem Camp verbringen. Wir haben eine Übernachtung genommen. Somit hatten wir einen kompletten Tag mit den Bären. Zu einem Tagesausflug in Bearcamp raten wir nicht. Das ist viel zu kurz und eventuell sieht man keine Bären.
Und nicht vergessen, Zelte bzw. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es nicht so viele. Zeitiges Buchen ist auch hier wichtig. Außerdem wird das Camp auch gern von Filmcrews genutzt. Zu unserer Zeit war gerade ein Team von BBC dort. Das schmälert natürlich die Schlafplätze.
Ansonsten gibt es nichts weiter zu sagen. Außer vielleicht: Genießt die Zeit im Hallo Bay Bear Camp.









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